Autor Thema: Projekt: neuer Motor  (Gelesen 9218 mal)

Offline R5T2

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #10 am: Dezember 30, 2020, 10:55:06 Vormittag »
Hallo Timmy

Da Du die Ansaugbrücke schon hast und auch über den entsprechenden Maschinenpark verfügst kannst Du Dich schon mal etwas austoben ::)
Es gibt jemanden der hat das mit einer CNC Fräse machen lassen 8)

Mir ist aufgefallen dass die Ladeluftkühler meistens nicht schön mit dem Ansaugrohr fluchten.
Nachmessen hat ergeben dass der Guss vom Ansaugrohr weniger genau geraten ist wie der vom LLK.
Bei der Gelegenheit drängt es sich auf auch gleich den Übergang zum Zylinderkopf anzugleichen.

Offline Timmy671

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #11 am: Dezember 30, 2020, 11:48:43 Vormittag »
Hallo Timmy

Da Du die Ansaugbrücke schon hast und auch über den entsprechenden Maschinenpark verfügst kannst Du Dich schon mal etwas austoben ::)
Es gibt jemanden der hat das mit einer CNC Fräse machen lassen 8)

Mir ist aufgefallen dass die Ladeluftkühler meistens nicht schön mit dem Ansaugrohr fluchten.
Nachmessen hat ergeben dass der Guss vom Ansaugrohr weniger genau geraten ist wie der vom LLK.
Bei der Gelegenheit drängt es sich auf auch gleich den Übergang zum Zylinderkopf anzugleichen.
Das ist mein Plan.
Die unterschiede zwischen LLK und Ansaugbrücke habe ich noch nicht geprüft, da die beiden Teile aber mit einem Schlauch verbunden sind, sehe ich da im Moment keinen Handlungsbedarf.
Die unterschiede zwischen Ansaugbrücke und ZK halte ich für wichtiger, diese anzugleichen.
Allerdings müsste ich erst mal wissen welches Stichmass die Zylinder haben, vermutlich irgend etwas um die 80 mm. Das vermessen der Ansaugbrücke brachte hier kein eindeutiges Messergebnis.
Turbo-Fever 2011 Vize-Sieger

Online The Stig

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #12 am: Dezember 30, 2020, 13:53:55 Nachmittag »
Für wieviel werden Alpine Turbo Motoren gehandelt?
Muss es ein Alpine Turbo Motor sein oder würde auch ein Alpine Sauger funktionieren?
---

Ich würde einen ganzen Motor nehmen, es gibt soviel was man daraus gebrauchen kann.
Denke Alpine geht auch, die sind aber selterner zu bekommen...
500-1000 Euro?
...
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Offline Timmy671

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #13 am: Dezember 30, 2020, 15:55:22 Nachmittag »
es gibt soviel was man daraus gebrauchen kann.
Kann man eigentlich einen Alpine-Turbo Ventildeckel umbauen auf Turbo? Wie ist der Öleinfüllstutzen im Aludeckel besteigt?
Turbo-Fever 2011 Vize-Sieger

Offline daniel ch

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #14 am: Dezember 30, 2020, 21:10:51 Nachmittag »
Für wieviel werden Alpine Turbo Motoren gehandelt?
Muss es ein Alpine Turbo Motor sein oder würde auch ein Alpine Sauger funktionieren?

Ich würde einen Alpine Turbo Motor bevorzugen wegen dem Zylinderkopf. Garat sagte mir mal der Alpine Turbo ZK hätte wie der Dicke andere Ventilsitze und Ventilführungen als der Alpine Sauger ZK.

Ventildeckel kann übrigens auch verwendet werden, Öleinfüllrohr ist eingepresst und kann geändert werden, der Alpine Schriftzug kann wie beim T2 auch weggefräst werden so das nur Renault bleibt...

Offline R5T2

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #15 am: Dezember 31, 2020, 10:52:43 Vormittag »
Zitat
Allerdings müsste ich erst mal wissen welches Stichmass die Zylinder haben, vermutlich irgend etwas um die 80 mm
Versuche mal 85 mm ::)
Nein der Zylinderkopf der Yamaha FZR passt nicht auf den C-Block weil Yamaha den Antrieb der Nockenwellen zwischen Zylinder 2 und 3 plaziert hat :o

Zitat
Ventildeckel kann übrigens auch verwendet werden, Öleinfüllrohr ist eingepresst und kann geändert werden
Dieser Umbau ist aber nicht ganz so einfach wie das auf den ersten Blick aussieht wenn man die ganzen Innereien wiederverwenden will.
Auch fehlt beim AT der zweite Anschluss der Be-Entlüftung, das lässt sich aber nachrüsten.
Die Flächen und Gewinde für Zusatzluftschieber und Steuerdruckregler müssten auch noch angebracht werden.

Ein Ventildeckel vom AT eignet sich hervorragend um den Kipphebel Klapparatismus zu lagern 8)

Offline Bix_

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #16 am: Januar 04, 2021, 15:35:12 Nachmittag »
Hallo Zusammen

Da generell etwas wenig Zeit und zudem mit der Arbeit an einem anderen Auto beschäftigt habe ich in der letzten Zeit meinen R5 etwas vernachlässigt, möchte dies aber eigentlich wieder ändern.

Ups fast vergessen, allen ein gutes neues Jahr und hoffentlich geht es allen gut.

Seit ich meinen R5 habe geistert mir die Idee eines Fun-Motors durch den Kopf. Nach Ewigkeiten wieder einmal im Forum sehe ich, dass auch andere solche Gedanken hegen.

Ursprünglich gingen bei mir die wildesten Konzepte von einer konvertierten Einzeldrossenklappenanlage aus einem Motorrad, einer elektrischen Nachrüsteinspritzung, der ganzen Bandbreite von möglichen Turboladern da Drosselklappe nach dem Lader, usw. usf. durch den Kopf. Solches wird aber bei meinen Möglichkeiten wohl in 20 Jahren nie laufen.

Lasst es mich bitte wissen wenn ich einen Ueberlefungsfehler mache, aber folgendes. Wenn ich als Basis einen bestehenden R5 Alpine-Turbo Motor mit Eckdaten wie Stahlzylindern, besseren Pleuel und einer bösen Nockenwelle aufsetze, das Umfeld wie Krümmer, Ladeluftkühler und Turbolader angemessen anpasse und die K-Jettronic im Rahmen des Bekannten ausreize, müssten dann ehrliche 200 bis 220 PS im gelegentlichen Track-Day Betrieb bei bescheidener Einsatzzeit nicht drinnliegen?

Der originale Motor bliebe insofern erhalten und bei einem allfälligen Motorschaden wären die Konsequensen sicherlich akzeptabel.

Gruss

Offline Timmy671

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #17 am: Januar 04, 2021, 20:13:58 Nachmittag »
Mein Motor soll kein Fun-Motor werden.
Im Rahmen der erhältlichen Teile und in Anlehnung an das Renault 200 PS-Kit möchte ich den Motor aufbauen.
Die Leistung wird dann hoffentlich irgendwo zwischen 160 -200 PS liegen.
Turbo-Fever 2011 Vize-Sieger

Offline godsey

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #18 am: Januar 06, 2021, 08:47:12 Vormittag »
Hi,

ich hatte das Thema Zweitmotor schon mal mit Joe diskutiert. Aber wir sind zum Schluß gekommen, dass es einfach zu teuer ist oder zu viele Kompromisse erfordert.

Die optimale Basis ist ein Alpine Turbo Motor, aber mit wichtigen Unterschieden.

- Kurbelwelle ist mechanisch gleich hat aber eine andere Teilenummer. Womöglich war die Welle vom Dicken wärmebehandelt.
- Block ist gleich, die Nockenwellengasse muss aber gebohrt und Lager eingesetzt werden. (etwa 1k€ bei Fabio)
- Kopf ist 79,8mm hoch gegen 80,3mm beim T2 und 80,8 beim T1. Das kann durch dickere ZKD ausgeglichen werden, diese ist aber potentiell anfälliger
- Ventilsitze sind beim Dicken aufwendiger gefräst (3 Winkel/nur Sitz)
- 822o hat besseres Material bei den Ventilführungen verbaut als 122B
- Kopf vom AT muss umgeschweisst/gefräst werden, da Wasserpumpe auf anderer Seite.
- Pleuel vom AT sind nicht verwendbar, gescheiter Ersatz kostet weit über 1K€
- Kolben vom AT sind auch nicht verwendbar, gescheiter Ersatz kostet 250€/Stk, Instandsetzung originaler Kolben um 100/Stk
- Nockenwelle vom AT ist viel zu zahm, allerdings gilt das auch bei der T1/T2 Welle, das kostet sowieso 900€
- Buchsen sind ebenfalls mit rund ein 1k€ zu veranschlagen, wenn man nicht irgendwelche dubiosen aus Frankreich verbauen will.

Alle Teile um den Motor rum sind spezifisch für den Dicken. Ölwanne, Ventildeckel, Ölrücklaufstutzen, Limahalter und Ansaugkrümmer müssen aufwendig umgebaut, gekauf oder nachgebaut werden. Das ist ebenfalls sehr teuer.

Wenn man dann fertig ist und den nachgebauten Kompromissmotor eingebaut hat, steht der gute Originalmotor in der Ecke und man fängt an, den natürlich auch noch zu überholen.

Das alles für ein Auto, was maximal 5000km/anno bewegt wird. Ick wees ja och nich...

CU

PS Vom Saugmotor ist außer Block und Welle nix verwendbar. Sogar Kipphebelböcke sind anders.
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Offline Bix_

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Re: Projekt: neuer Motor
« Antwort #19 am: Januar 08, 2021, 09:21:17 Vormittag »
Danke für die Inputs.

Laut Homepage Catcams mit deren Detailangaben ist die Saugerwelle etwas schärfer als die des Dicken. Zubehörwellen für den AT sind ebenfalls erhältlich. Das Nachbearbeiten der Nockenwellengasse beim Alpine Motor wäre insofern zu umgehen.

Der Einwand mit Oelwanne, Ventideckel, Halter, Umbau des Kopfes etc. gibt mir grundsätzlich mehr zu denken. Die Gretchenfrage ist vermutlich schon warum nicht gleich von Anfang an den Originalmotor umbauen anstatt einen zweiten um-/aufzubauen. Wäre abzuwägen, welche Variante unterm Strich die bessere wäre.

Was mich treibt ist die Aussage eines Bekannten von früher, welcher tief mit dem 5er Turbo vertraut war und diesen auch zu Rennzwecken einsetzte und mir mal sagte, dass der erst ab 200 PS so läuft wie "es sollte".

Gruss