Autor Thema: Compomotive Lack  (Gelesen 1381 mal)

Offline godsey

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Re: Compomotive Lack
« Antwort #10 am: März 01, 2021, 07:02:20 Vormittag »
Moin Lothar,

manchmal sind Angebote vielleicht auch einfach zu gut. Ich fürchte zu dem Preis kann das maximal so gut sein, wie das was drauf ist. Hubsys Ausführungen zu dem Thema machen für mich zu 100% Sinn, weil es exakt das ist, was ich an drei Felgensätzen beobachte. Bisher dachte ich immer Kunstoffbeschichten sei die Königsklasse und lackiert würden nur Billigfelgen. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein...
Trotzdem danke fürs Augen aufhalten.

Gruß, Michael

BTW: Standard mit T hinten, da gruselts mich schon vor Auftragserteilung
« Letzte Änderung: März 01, 2021, 07:11:17 Vormittag von godsey »
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Offline godsey

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Re: Compomotive Lack
« Antwort #11 am: März 02, 2021, 16:36:31 Nachmittag »
Moin,
der alte Schwabe konnte natürlich nicht über seinen Schatten springen und hat mal wieder die günstigste Variante gewählt. Schäden grob verschliffen, mit dem Pinsel und dickem Lack aufgefüllt. Wieder ein bisschen geschliffen und mit der Spraydose beilackiert. Dann vom Lackierer mit 2K Klarlack überzogen und eingebrannt. Die Felgen waren noch warm, als ich die Reifen montiert habe. Keine neuen Schäden bis jetzt, aus 1m Abstand neuwertig.  8)

PS: Die linke Felge ist schon intensiv geputzt (Felgenreiniger und Dampfstrahler). Der Rest ging nur mit Nitro runter...
« Letzte Änderung: März 02, 2021, 16:39:06 Nachmittag von godsey »
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Offline lecar5

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Re: Compomotive Lack
« Antwort #12 am: März 02, 2021, 20:15:20 Nachmittag »
Na, da bin ich ja mal auf die Langzeiterfahrung gespannt ;)!
Pulver-Beschichtung muss vom Material her ein Thermoplast sein, sonst würde das als Pulver aufgetragene Material im Ofen nicht zu einer gleichmässigen Beschichtung verfliessen. Die Eigenschaft trägt das Material, wie ich meine, auch nach dem Beschichtungsprozess in sich.
2K-Lack härtet aufgrund einer chemischen Reaktion, und sicherlich hat das fertige 'Produkt' auch in gewissem Mass thermoplastische Eigenschaften. Grundsätzlich würde ich ein 2K-Material aber eher zu den Duroplasten zählen, also formstabiles Material auch bei schwankenden/hohen Temperaturen.
Wie sich ein Duroplast auf einem Thermoplast unter Temperatureinwirkung verhält werden wir jedenfalls hier erfahren ;).

CU, LeCar5
Schwaben haben einen Nachteil: es gibt zu wenige!

Offline godsey

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Re: Compomotive Lack
« Antwort #13 am: März 02, 2021, 20:26:41 Nachmittag »
Na, da bin ich ja mal auf die Langzeiterfahrung gespannt ;)!
Pulver-Beschichtung muss vom Material her ein Thermoplast sein, sonst würde das als Pulver aufgetragene Material im Ofen nicht zu einer gleichmässigen Beschichtung verfliessen. Die Eigenschaft trägt das Material, wie ich meine, auch nach dem Beschichtungsprozess in sich.
2K-Lack härtet aufgrund einer chemischen Reaktion, und sicherlich hat das fertige 'Produkt' auch in gewissem Mass thermoplastische Eigenschaften. Grundsätzlich würde ich ein 2K-Material aber eher zu den Duroplasten zählen, also formstabiles Material auch bei schwankenden/hohen Temperaturen.
Wie sich ein Duroplast auf einem Thermoplast unter Temperatureinwirkung verhält werden wir jedenfalls hier erfahren ;).

CU, LeCar5

Tja, da wirst du vermutlich lang warten müssen... Die Reifen, die ich da runter gemacht habe, waren 13 Jahre alt und hatten noch über 50% Profil. Wenn du schnelle, aussagekräftige Ergebnisse willst, müssen wir Joe den Klarlack aufschwatzen. Dem montiere ich bis zu 4 Satz Hinterreifen pro Saison.
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