Hi,
ich bin zwar absolut kein unbeschriebenes Blatt was das Schrauben angeht, steige aber was R5 angeht in mir unbekannte Materie ein, daher erhoffe ich mir hier einige Tipps.
Also wie man sehen kann soll es nach langem bewundern (aber irgndwie nie kaufen) ein kleiner Frontkratzer mit Turbo werden, GT Turbo mit querverbautem Motörchen oder die Alpine Turbo Variante mit klängs verbautem Motor, beides interessant und hier und da mal besser mal schlechter im Zustand zu bekommen.
So, kurz zum Thema was ich mit dem Auto vorhab, das Auto wird natürlich ein Garagenfahrzeug mit Saisonkennzeichen und wenig Kilometer Bewegung im Jahr. Aber ich wohne am Fuße des Schwwarzwaldes und will den Kleinen dort auch mal zackiger um die Ecken bewegen, das heißt Optimierungen an Fahrwerk, Abgasanlage und auch Motorleitung werden definitiv im haltbaren Rahmen vorgenommen. Passende Räder, zwar klassisch aber ausreichend breit sollen für Grip sorgen (evtl. mit aufgesetzer Verbreiterung), auch ein Überrollbügel ist pflicht. Mir ist wichtig dass das Auto eine noch besserer Kurvenräuber wird als er es schon ist, aber bei den Änderungen niemals seinen Zeitgeist bzw. seinen Charakter/Optik verliert!!! Ich hoffe Ihr versteht was mir so vorschwebt.
Nun die eigentliche Frage, was empfiehlt sich eher für meine Zwecke, ein GT Turbo oder ein Alpine Turbo. Ich würde mich freuen wenn Ihr mir mal Tipps geben könnt was aus erere Sicht zu bevorzugen ist und warum.
Grüße aus Pforzheim
Rene
Servus Rene,
da ist m.E. der GT Turbo eher zu empfehlen: vom Fahrwerk ist er schlicht das bessere Auto, die Teileverfügbarkeit ist besser, die Möglichkeiten z.B. an Rädern ist besser. Der Alpine Turbo hat zwar den schönen und gut funktionierenden Querstrom-Kopf, was der GT Turbo nicht hat, allerdings ist der Vorteil längst wieder verloren da der Alpine Turbo den Vergaser vor dem Lader sitzen hat was keine Ladeluftkühlung ermöglicht. Das Fahrwerk und -verhalten der 122x-Renault 5 ist immer dann zweifelhaft, wenn in Kurven abrupt vom Gas gegangen wird - das wird das eine und andere Mal schon mit Ausbrechen des Hecks quittiert. Der B/C 40 kennt so ein Verhalten schlicht und einfach nicht...
Aus meiner Sicht und nachdem so wie du dein Vorhaben beschreibst ist der GT Turbo in jedem Fall zu bevorzugen.
Gruss, LeCar5
Ok, das deckt sich ja mit dem was ich bisher so gelesen habe und mir auch habe sagen lassen. Gerade die angesprochenen Punkte beim alpine turbo würden ja auch was Leistungssteigerung angeht eher eindeutig dagegen sprechen. Inzwischen hab ich auch mit jemanden aus dem Forum Kontakt und vielleicht geht's mit dem Aufbau eines gtt schneller los als gedacht...
Zitat von: lecar5 in 25 April, 2016, 16:36:29
das wird das eine und andere Mal schon mit Ausbrechen des Hecks quittiert. Der B/C 40 kennt so ein Verhalten schlicht und einfach nicht...
Wirklich? :-X
@ Jens
ist der 5er evtl zu kaufen ?
Gruß
Da kommst du 10 Jahre zu spät. Das ist schon länger her als ich den auf´s Dach gelegt hab. ;)
Wie sind Eure Erfahrungen was standfestes Motor-/Turbotining angeht. Machen kann man ja viel, aber es soll ja alles in einem gewissen Rahmen ablaufen. Vorgenommen hab ich mir so 150-160ps, was es dazu benötigt oder wo die gewisse Kostenexplosionsgrenze (ihr wisst was ich meine) liegt weiß ich natürlich noch nicht, da mir hier keinerlei Erfahrungen vorliegen.
Moin,
ich weiß nicht ob er aktuell hier mit liest, aber zu dem Thema fällt mir spontan "der Koch" ein. Im allgemeinen R5-Forum lautet sein Nick "Ragnotti". Dort gibt's sicher auch noch ein paar mehr, die sich mit dem GTT gut auskennen. Versuch doch mal mit ihm Kontakt aufzunehmen.
Gruß, Godsey
PS: Wenn schon Zuckerbrühe, dann doch bitte Coca Cola 8)
Der liest mit, hat auch schon Kontakt mit Rene , hält sich aber am liebsten raus , zumindest bei solchen Themen. 8) 8) 8)
Da habe ich über die Jahre dazu gelernt und schäme mich mittlerweile schon mal, wenn ich alte Posts von mir lese ............ ::) ::) ::) ;D ;D ;D
Das mit der Standfestigkeit ist so eine Sache, man kann im Endeffekt alles kaputt bekommen wenn man es drauf angelegt.
Die komplette Standfeste Geschichte wird ja verbaut um mehr Leistung zu bekommen und dadurch hat man dann in Sachen Standfestigkeit wieder kaum was gewonnen.
Am besten wäre es einen Motor mit feinsten Innereien zu bauen und alles drum optimal daran anzupassen um dann den Ladedruck runter zu drehen um nur mit Serienleistung zu fahren.
Das wäre glaube ich das Maximum an Standfestigkeit.
Es gibt natürlich ein Paar Basics die unbedingt da sein sollten, gute Öl, Ladeluft und Wasserkühler, eine vernünftige Auspuffanlage , das richtige Gemisch und ein gesunder Motor sind natürlich Pflicht.
Alles andere ist dann schon fast eine Glaubensfrage.
Aber um Temperatur und Gemisch im optimalem Fenster zu halten sind schon einige Investitionen fällig.
Das mit der Standfestigkeit lässt sich vergleichen mit dem Fahrverhalten, normalerweise ist der GT Turbo so einfach zu fahren das da nichts schiefgehen kann und doch schaffen es dann einige Experten das Ding im taumel der Wollust aufs Dach zu legen ;) ;) ;) 8) 8) 8) ;D ;D ;D ;D ;D >:D
Ja das ist bei vielen älteren aber auch jüngeren Motoren so ne Sache mit Leistungsplus und Standfestigkeit. Bei mir ist das so das ich genau soviel machen werde was der Motor mitmacht ohne dabei aus allen Löchern zu pfeifen, denn das will ich auch nicht. Zumal man am rande kurz festhalten muss wieviel Spaß der einfach nur original schon macht! Das soll aber im Moment mein geringstes Problem sein, erstmal einen finden oder ne schöne Karosse um alles sauebr aufzubauen, das dauert sowieso erstmal bis alles revidiert und so ist wie ich es will. Aber ich finde es schonmal toll das es hier (auch wenn ich eigentlich im falschen Forum bin) so rege Beteiligung gibt und man die ersten Tipps und Erfahrungen von anderen erhaltet. Daumen hoch
Zitat von: der Koch in 28 April, 2016, 09:01:58
Da habe ich über die Jahre dazu gelernt und schäme mich mittlerweile schon mal, wenn ich alte Posts von mir lese ............ ::) ::) ::) ;D ;D ;D
Das mit der Standfestigkeit ist so eine Sache, man kann im Endeffekt alles kaputt bekommen wenn man es drauf angelegt.
Die komplette Standfeste Geschichte wird ja verbaut um mehr Leistung zu bekommen und dadurch hat man dann in Sachen Standfestigkeit wieder kaum was gewonnen.
Am besten wäre es einen Motor mit feinsten Innereien zu bauen und alles drum optimal daran anzupassen um dann den Ladedruck runter zu drehen um nur mit Serienleistung zu fahren.
Das wäre glaube ich das Maximum an Standfestigkeit.
Es gibt natürlich ein Paar Basics die unbedingt da sein sollten, gute Öl, Ladeluft und Wasserkühler, eine vernünftige Auspuffanlage , das richtige Gemisch und ein gesunder Motor sind natürlich Pflicht.
Alles andere ist dann schon fast eine Glaubensfrage.
Aber um Temperatur und Gemisch im optimalem Fenster zu halten sind schon einige Investitionen fällig.
Deine Antwort gefällt mir, sie zeugt von Erfahrung, Wissen und bezahltem Lehrgeld ;)
Moin Rene,
im Prinzip hat Jörg schon alles wichtige beschrieben. Ich denke das was Du vorhast ist in etwa das was ich gerade zu 90% hinter mir habe und spricht wirklich eher für einen GT Turbo. Ich will hier niemanden mit meiner R5 GT Turbo Geschichte langweilen und auch keine alten Wunden aufreissen ;D aber mein Einstieg in die GT Turbo Welt fand vor ein paar Jahren mit einer recht verbastelten, optisch nicht wirklich schönen aber verdammt schnellen Baustelle statt. Der Motor war angeblich für 150PS (1,3bar Ladedruck) gebaut worden, hat aber schon mit weniger Ladedruck verdammt viel Spaß gemacht. Leider waren Vorbesitzer und Motor schon etwas in die Jahre gekommen und die Pflege des Autos und des Motors blieben bei ihm auf der Strecke...wie der Rest dann leider auch.
Kurz und gut, ich habe schlicht zu spät gemerkt das ich im Prinzip Schrott gekauft habe. ::) Da ich aber längst mit dem Turbo-Virus infiziert war, habe ich eben angefangen den Wagen auf einer rostfreien Karosse komplett neu aufzubauen.
Falls Du bis hierhin mitgelesen hast, ab hier kommt das vielleicht "wichtige" das ich aus eigener Erfahrung empfehlen kann...
Ich würde zusehen, dass ich einen guten, möglichst unverbastelten GT Turbo finde oder je nach Möglichkeiten eine Rohkarosse nach eigenem Geschmack wieder aufbaue. Ich würde mit einem Serienmotor anfangen (der wenn er vernünftig läuft schon richtig Spaß macht) und die von Jörg beschriebenen Dinge (Ölküher, Ladeluftkühler, Wasserkühler, Abgasführung!) von Anfang an beachten. Mit einem frischen Motor und dem notwendigen Sachverstand kannst Du dem Serienmotor dann schon etwas mehr Ladedruck zumuten. Ich vermute dann hast du schon was du suchst!
Falls es dann doch noch mehr sein darf (muss ;D) geht es ins Eingemachte. Dann ist es überwiegend vorbei mit den Serienteilen, dafür sind dann auch Leistungen deutlich jenseits von 150 PS machbar...
Insgesamt kann ich Dir noch raten, nimm Dir ein Wochenende Zeit und lies dich mal durch das "kleine" Forum. Danach hast Du schon einen guten Eindruck was man mit Sachverstand aus so einem Auto machen kann. Umgekehrt bekommst du auch schnell heraus, was passiert, wenn das Ganze eher mit "Schwachverstand" gemacht wurde... ;D ;D
Bei Fragen einfach melden, helfe gerne.
Gruß Jan
Vielen Dank für deinen Ratschlag. Ich sehe es im Moment auch für das wichtigste einen unverbastelten GT Turbo mit weitesgehend rostfreien Zusatnd zu finden. Den Motor hätte ich sowieso überholt, daher kann ich da je nach dem abstriche beim Kaufmachen und insgesamt hoffentlich einen finden der zum Aufbau passt. Jetzt heißt es suchen und abwarten.