Hallo Zusamen!
Ich habe geerbt von meine garage ein uraltes zündung eintelgeret!!!
Natürlich ist nich zun verkaufen, ne, ne.....
Ich werde die ausleien für uns alle, für die forum mitgilider und R5 turbo fahrer+bezitzer ;D
Wie alle schon wiesen hier, sind einige personen mit den competenz mit so ein gerret zu arbaiten.....
Ich habe enschiden das der person wo an maister nützung bei bring ist unsere schenie Martin Z..., er kan damit bestimt umgehen!!
Ich hoffe martin kan auch natürlich uns damit helfen in seine forschungen wie auch in einstellungen beraich von zundverteiler ect....
WICHTIG: Die geret ist meins und wan Martin die nüd mehr braucht, dan solte zu mier zurück komen!!
WHOW!!!! :o :o :o Coole Maschine!!!
Das Ding gib mal dem Z... Martin - der weiß da BESTIMMT was mit anzustellen!!!
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Ob es blitzt weist nicht, aber ich reinige zu erst und den Martin wird schon austesten ob richtig funcioniert!!!! ;D
Ob das wohl passt ???
So der reinugun ist fertig!!!
Jetzt kan Martin hollen, ha bedinungsanleitung ist auch da!! ;D
Zitatfeines Teil! Blitzt es denn noch?
Leider Nein >:( >:(
@dondini
Wenn Du so zielstrebig dannach gefragt hast ob das Teil noch blitzt, weisst Du sicher auch schon wie man das Teil wieder zum blitzen bringt ::)
Bild 1:
Unser ZV passt drauf
Bild 2:
Irgendwo da drin ist der Kupferwurm versteckt.
Die Verdrahtung sieht aus wie bei einem Röhrenradio.
Hat hier jemand eine Idee wie man diese Funzel testen könnte ??? ???
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ZitatDie Röhre selbst könntest Du vielleicht mal an eine Stroboskoplampe anschliessen
Die Leuchtröhren bei Stroboskoplampen sollten Xenonlampen sein und haben 3 Anschlüsse.
Da bei diesem Gerät die Lampe Rot leuchten sollte muss die Röhre mit Neon gefüllt sein.
Vielleicht kann ein Leuchtreklamen Hersteller solche Lampen zurechtbiegen und füllen ???
Bisher habe ich das Teil nur mit einem Zündverteiler mit Unterbrecher getestet.
Nach der Reinigung des Schleifrings habe ich die Lampe ganz schwach zum blitzen gebracht, das ist aber nur bei dunkler Umgebung zu sehen.
Zitatwie machst Du das mit dem Hallgeber (oder was auch immer es ist)
Da ist ein Induktivgeber verbaut, Digitale Hallsensoren waren damals noch keine Massenware.
Der Umbau auf Kontaktlose Zündung steht noch bevor, sollte aber kein ernstes Problem sein.
Ich werde versuchen das Zündmodul anstelle des Unterbrechers anzuschliessen.
ZitatOder wir befragen mal unseren Oberndorfer Industrieanlagenelektroniker
Der ist zu jung um solche Elektrotechnik zu verstehen ;D dafür müsste man sich im Kreis der pensionierten Radioelektriker (nicht Elektroniker) umsehen.
Gruss Martin
PS: Das Gerät ist ein SOURIAU 1264-02
Hat jemand aus der Bayern (Franken) Fraktion Kontakt zu dieser Firma ???
ZitatXenon Lichttechnik GmbH // Nimrodstraße 10 // 90441 Nürnberg // Tel.: 0911 / 6321060 Fax: 0911 / 6321062 /
Wir produzieren Hochspannungsleuchtröhren in unserer eigenen Neon-Glasbläserei,
Gruss Martin
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Hallo Steven
Originalzustand wieder herstellen ist schon erstrebenswert, andererseits soll man das Teil ja auch brauchen können.
Wie hast Du den Hochspannungsteil ausser Betrieb gesetzt ??? ???
Gruss Martin
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ZitatMuss ich über die Hochspannungsseite nochmal nachdenken?
Bei 'meinem' Gerät sind da vor dem Zündtrafo 338V Gleichspannung anliegend. Da bewegen wir uns schon in einem relativ gefährlichen Bereich :o
Die restlichen Spannungsführenden Teile nach dem Trafo sind mehr oder weniger im ungefährlichen Bereich.
Gruss Martin
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Danke für den Hinweis auf die LED
Bild 1 so habe ich das gelöst
Bild 2 so sieht das aus mit Unterbrecherzündung
Irgendwo ist der Kontakt nicht ganz optimal ;D Da werden lauter kleine Streifen angezeigt.
Masse über Kugellager ist wahrscheinlich etwas problematisch.
Auswuchten muss ich das Teil auch noch.
Grus Martin
Wegen den 340 VDC am offenen Ende, frage mal einen Profi.
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ZitatAber das Gerät ist doch ultrageil, oder?
Für Unterbrecherzündungen ist das Teil wirklich perfekt 8) 8)
Ich habe das Ding nochmal mit einem 3S LiPo als Stromversorgung für die LED laufen lassen, die Streifen sind immer noch da.
Den ersten Satz LED habe ich auch schon abgeraucht . . . .
beim Versuch dem Zündmodul etwas Last anzuhängen damit die Schliesswinkelregelung aktiv wird, waren die Induktionsspitzenspannungen wohl etwas zuviel für die LED.
Gruss Martin
So sieht das nach der modifizierten Masseverbindung zum Drehteller aus. (Sinterbürste aus defektem Akkuschrauber)
Leider habe ich keine grüne helle LED in der Wühlkiste gefunden.
Auch mit 2 blauen LED ist der Lichteffekt einfach sensationell, sowas gehört doch auf jeden Weihnachtsbaum ;D ;D
Gruss Martin
Im Vergleich zu diesem Gerät ist die Kiste von Gustavo wie neu aus der Fabrik 8)
BOAH, wie geil is das denn?!?!?! :o
Hallo Martin,
wenn noch mehr von den LEDs abrauchen, schick mir mal die Daten von Deiner Weihnachtsbeleuchtung, vielleicht kann Karla Kolumna welche bestellen.
Grüße Lothar
Martin ich hete noch LEDs da... an lager!!!
Hoite habe endek ei par einsel teilen in alte lager von Peugeot für zünd verteiler....
Hast du ein par fotos oder Ref numer wo ich könte verklaichen??
PS. hast du super hin gekrit, respekt!!!
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@ Steven
Das geht völlig ohne Besteleien mit dem originalen Zündmodul vom Dicken. Anstatt der Zündspule (Klemme 1) schliesst du einfach die LED an.
PS: Ich bin Informationselektroniker, zumindestens habe ich das mal gelernt. Leider ist nach diversen Berufs-Wechseln so gut wie nix mehr davon übrig. :-[
@godsey
ZitatAnstatt der Zündspule (Klemme 1) schliesst du einfach die LED an.
Im Prinzip ja, aber . . . . . Mit Unterbrecher funktioniert das Problemlos, das Zündmodul erwartet aber eine Induktive Last.
ZitatLeider ist nach diversen Berufs-Wechseln so gut wie nix mehr davon übrig.
Das solltest Du wieder mal etwas auffrischen ;D
Macht euch keine Sorgen wegen der LED Beschaffung, bei mir ist nur der Lagerbestand etwas aufgebraucht ::)
Ein Tipp für die Neonfunzel kann ich allerdings immer noch brauchen.
Gruss Martin
...ich finde das echt witzig, wie ihr euch alle für Weihnachten rüstet :D!
Ihr kleinen, verkappten Tim Taylors ;D!
Mit den Turnschuhen winkt
LeCar5 ;D
Zitat von: R5T2 in 01 Dezember, 2010, 12:40:33
Ein Tipp für die Neonfunzel kann ich allerdings immer noch brauchen.
Ich habe gerade bei Xenon Lichttechnik GmbH in Nürnberg angerufen, die stellen solche Neonröhren nicht mehr her.
Aber der Boss Herr Bräuer hat gemeint, dass es im Spezialleuchtensektor bestimmt noch solche Neonröhren gibt.
Er gab mir diese Adresse:Firma Hans Raum in Nürnberg, Tel 0911/962800, http://www.lampen-raum.de/
Ich hab auch schon dort angerufen. Die Frau Opl braucht nähere Angaben zum Leuchtmittel (Wattzahl und andere Bezeichnungen an der Neonröhre), eine Bezeichnung des Gerätes und vielleicht noch Bilder.
Das Ganze schicken an : verkauf@lampen-raum.de (http://verkauf@lampen-raum.de)
Karla Kolumna fragt mal bei Osram nach, aber das kann dauern.
Viele Grüße Lothar
Zitat von: R5T2 in 01 Dezember, 2010, 12:40:33
@godsey Im Prinzip ja, aber . . . . . Mit Unterbrecher funktioniert das Problemlos, das Zündmodul erwartet aber eine Induktive Last.Das solltest Du wieder mal etwas auffrischen ;D
Ich behaupte das weiterhin... Dem Tran(Thyri?)sistor dürfte es ziemlich egal sein, ob da eine ohmsche oder eine induktive Last dranhängt. Beim Schalten wirkt ja auch bei der Spule erst nur der ohmsche Anteil des Gesamtwiderstandes. Ein Schaltplan des Zündmodules gäbe natürlich Aufschluss wie es wirklich funktioniert
Trotzdem ist das Zündmodul nicht die Lösung für Stevens Problem. Er möchte seinem Zündverteilerprüfstand eine Universalschnittstelle verpassen, die alle in der Praxis vorkommenden Geber "verarbeiten" kann. Also auch für Hallgeber geeignet. Wie wäre es mit einem Operationsvertärker in Schmitt-Triggerschaltung? Um die unterschiedlichen Eingangssignale an die Schaltschwelle des Triggers anzupassen, könnte man vielleicht ein in die Frontplatte integriertes Poti verwenden. Was meinst du?
@godsey
Jetzt kommen wir zum komplizierten Teil daher auch:
ZitatDas solltest Du wieder mal etwas auffrischen
Variante 1, konventioneller Zündverteiler mit Unterbrecher
Variante 2, Induktiver Geber mit analoger Zündelektronik
Variante 3, Hall Sensor mit analoger Zündelektronik
Variante 4, Induktiver Geber mit digitaler Elektronik
Variante 5, Hall Sensor mit digitaler Elektronik
Varianten 4 und 5 arbeiten in der Regel nicht mit Sensoren im Zündverteiler und sind für das Prüfgerät somit nicht geeignet.
Variante 1: Da entspricht das Sensorsignal ohne weitere Komplikationen dem Nutzsignal. Geschlossen = Spule laden, öffnen = Spule entladen >> Zünden
Variante 2: Der Sensor liefert Wechselspannung, in der Regel wird der Nulldurchgang in der Elektronik als Zündzeitpunkt ausgewertet.
Variante 3: Der Sensor liefert ein digitales Signal und könnte, zusammen mit einem Leistungshalbleiter, den Unterbrecher nachbilden.
Bei den Varianten 1 und 3 kann das Sensorsignal, bei richtiger Verdrahtung, direkt zum ansteuern der rotierenden LED benutzt werden.
Damit wird allerdings nicht geprüft ob die Zündelektronik noch weitere Korrekturen am Zündzeitpunkt vornimmt.
In unseren Autos ist aber Variante 2 verbaut und da wird das ganze etwas komplizierter.
Die Wechselspannung variert mit der Drehzahl.
Die Störsignale bei hoher Drehzahl haben einen höheren Spannungspegel als das Nutzsignal bei kleiner Drehzahl.
Um den Nulldurchgang reproduzierbar zu bestimmen gibt es spezielle Integrierte Schaltkreise.
Die besten dafür geeigneten Elektronikteile sind aber leider nicht auf dem freien Markt verfügbar.
Nur zum messen brauchen wir allerdings nicht die gleiche Störsicherheit wie am laufenden Motor.
Daher kann man dafür auch Bauteile aus der Konsumelektroniksparte dazu verwenden.
Im Thread Breitband Lambda-Anzeige findest Du das dazu passende Schaltbild.
Damit kann das Sensorsignal aufbereitet werden und sollte für eine LED reichen.
Weiteres zum Thema Induktive oder Ohmsche Last und Schliesswinkelregelung folgt später. . . ich muss erst den uralten Katalog von International Rectifier suchen.
Gruss Martin
Ich habe noch eine passende Graphik zum Impulsgeber gefunden 8)
Hi Leute
Habe das noch in meinen Unterlagen gefunden.
Grüsse Enrico
@ godsey
Dondinis Wunsch alle Imulsgeber mit der gleichen Schaltung zu messen geht leider nicht.
Unterbrecher und Hall geht problemlos.
Induktive Geber haben die, für diesen Fall nachteilige, Eigenschaft dass das Signal stark von der angeschlossenen Last beeinflusst wird.
Zusätzlich wird mit zunehmender Drehzahl die Phasenlage verschoben und damit die Zündung auf später gestellt.
Ich habe heute nochmal versucht das Zündmodul mit verschiedenen Lasten zu messen.
Wirklich brauchbare Resultate habe ich nur mit einer passenden Zündspule hingekriegt.
Allerdings habe ich auch keinen genügend belastungsfähigen Widerstand mit weniger als 2 Ohm in meiner Wühlkiste gefunden.
Erstaunlicherweise reagieren verschiedene Zündmodule, mit der gleichen Teilenummer, unterschiedlich auf Belastung mit einem Widerstand.
Ein Modul hat nur bis etwa 200 Rpm versucht zu Zünden und dann abgeschaltet, das andere Modul hat dafür erst ab ca 700 Rpm versucht zu zünden??? ???
Mit einer Zündspule haben beide Module einwandfrei funktioniert.
Um die Ursache für die Verschiedenen Effekte herauszufinden müsste die interne Schaltung der Zündmodule bekannt sein.
ZitatDem Tran(Thyri?)sistor dürfte es ziemlich egal sein, ob da eine ohmsche oder eine induktive Last dranhängt.
Ein Thyristor ist da sicher nicht eingebaut, wir haben keine HKZ. Jetzt musst Du die alten Schulbücher wieder hervorkramen ;D ;D
Zur Auswahl stehen Darlington, MosFet, IGBT und wenn schon Thyristor dann GTO. (Macht aber in dieser Anwendung keinen Sinn)
Diesen Transistoren ist das wirklich egal was für eine Last da dran ist, aber diese Transistoren werden werden von einer elektronischen Schaltung angesteuert.
Diese elektronische Schaltung misst unter anderem den Strom und versucht krampfhaft den richtigen Einschaltzeitpunkt zu finden damit beim Zündzeitpunkt genügend Energie in der Zündspule gespeichert ist.
Zusätzlich begrenzt diese Schaltung auch den maximalen Strom.
In alten Schulungsunterlagen von Bosch sind Schaltungsbeispiele für Zündelektronik verfügbar.
Leider haben sich da kleine 'Fehler' eingeschlichen, die Schaltungen funktionieren nicht :o
Gruss Martin
Für die Freunde von Diagrammen habe ich da noch was ::)
Originalverteiler mit Bosch 1.3 Ohm Zündspule.
Die obere Kurve ist das Signal vom Impulsgeber
Die untere Kurve ist der Ladestrom der Zündspule (mit 0.1 Ohm Shunt gemessen)
Hi Martin,
die Stromkurve sieht aber nicht danach aus, als würde die vom Zündmodul beeinflusst. Mit einem Unterbrecher würde die auch nicht anders aussehen. Anfangs wird der Strom durch die Induktivität begrenzt, kurz vor Zündung wirkt nur noch der ohmsche Anteil. Interessant wäre zum Vergleich noch ein Diagramm bei anderer Drehzahl. Stimmt meine Theorie, wird der maximale Strom bei höheren Drehzahlen nicht mehr erreicht.
Wie das Zündmodul aus dem "chrottsignal des Induktivgebers eine verwertbare Information zum ZZP herausklaubt, ist mir allerdings schleierhaft. Hast du dir beim Messen vielleicht noch ein paar Störungen eingefangen?
CU
@ godsey
ZitatHast du dir beim Messen vielleicht noch ein paar Störungen eingefangen
Der Messaufbau ist etwas chaotisch geraten, viele Kabel kreuz und quer, da ist gut möglich dass da etwas eingefangen wird das nicht dazugehört ::)
Der Zündfunken befindet sich etwa 10 Zentimeter vom Zündmodul entfernt.
Das beweist dass die Signalverarbeitung im Zündmodul sehr robust aufgebaut ist.
Zudem ist die Stromversorgung etwas knapp geraten, trotzdem zündet das Ding und versucht das Beste aus der Situation zu machen.
Für fachlich einwandfreie Messungen müsste ich da auch noch eine Batterie anschliessen.
Zitatdie Stromkurve sieht aber nicht danach aus, als würde die vom Zündmodul beeinflusst
Da sind wir uns einig, das macht die Spule.
Das Zündmodul sucht sich den richtigen Zeitpunkt für Ladebeginn und begrenzt den Strom auf das zulässige Maximum.
Gruss Martin
Ich bin immer wieder erstaunt was ich alles in der Firma finde! ;D Angeblich soll sie voll funktionieren nur das Licht soll schwach sein.
Jens
@r8220
Ihr habt sicher niemanden mehr im Betrieb der das Gerät noch bedienen kann ::)
Ich würde gerne die Entsorgung für diesen Sondermüll übernehmen ;D ;D
An Gustavos Gerät ist noch einiges zu reparieren:
Drehzahlmesser zeigt falsch an
Lager der Drehscheibe müssen ersetzt werden
Lampe ersetzen (verfügbare Lampen sind in der Preisklasse um 300 CHF, ist aber nicht sicher dass die funktionieren)
Aktuell messe ich nur mit komplett aufgebauter Zündung und Stroboskoplampe mit eingebautem Drehzahlmesser.
Gruss Martin
Zitat von: R5T2 in 25 Dezember, 2010, 13:13:59
@r8220
Ihr habt sicher niemanden mehr im Betrieb der das Gerät noch bedienen kann ::)
Ich würde gerne die Entsorgung für diesen Sondermüll übernehmen ;D ;D
An Gustavos Gerät ist noch einiges zu reparieren:
Drehzahlmesser zeigt falsch an
Lager der Drehscheibe müssen ersetzt werden
Lampe ersetzen (verfügbare Lampen sind in der Preisklasse um 300 CHF, ist aber nicht sicher dass die funktionieren)
Aktuell messe ich nur mit komplett aufgebauter Zündung und Stroboskoplampe mit eingebautem Drehzahlmesser.
Gruss Martin
Bist du zur "Weihnachtsfeier anwesend? ::)
Jens
Zitat
Bist du zur "Weihnachtsfeier anwesend?
Wenn nichts ernstes dazwischenkommt werde ich auch da sein und noch einige Blechdosen pressen ::)
ZitatWenn nichts ernstes dazwischenkommt werde ich auch da sein und noch einige Blechdosen pressen
Wie ??? an der Weihnachtsfeier gibt es Dosenbier ;D
:D :D :D
Meine neueste Errungenschaft ist erstaunlicherweise in überraschend gutem Zustand.
Technisch liegen vermutlich einige Jahre zwischen den Geräten.
Am "neuen" Gerät funktioniert sogar das Manometer auf Anhieb genügend genau.
Den Unterdruckzylinder musste ich nur zerlegen und die O-Ringe mit etwas Silikon schmieren.
Das neuere Gerät hat den Antrieb für den Drehteller als "Direct Drive" ohne Riemen eingebaut.
Das Manometer hat Skalen für mmHg und mBar.
Die beiden Stangen, an denen der Verteiler montiert wird, sind in der Höhe verstellbar.
Danke Jens dass Du dafür gesorgt hast dass das Teil nicht im Schrott landet
Jetzt wird aufgerüstet :o
Der an Gustavos Messgerät provisorisch angebaute Digitale Drehzahlmesser hat nur alle 6 Sekunden einen neuen Messwert angezeigt.
Das war etwas unbefriedigend und zeitraubend. Die schnelleren (erschwinglichen) Messgeräte zeigen aber alle nur die Frequenz in Hertz an.
Aber da war doch noch etwas. . . .
Diskettenlaufwerke (das sind so altertümliche Teile die man gebraucht hat bevor der USB Stick erfunden wurde ;D) haben eine 60 polige Magnetscheibe eingebaut.
Mit 60 Impulsen pro Umdrehung zeigen die schnelleren Messgeräte die Drehzahl in U/min an.
Da ich Gustavos Messgerät im Originalzustand lassen will, habe ich mir das Gerät von Jens vorgeknöpft und die erste kleine Modifikation angebracht.
Daniel Düsentrieb lässt grüssen
Autsch, Daniel Düsentrieb ist reingefallen :o
Die Scheibe hat nur 59 Pole und eine Lücke.
Da die Messabweichung reproduzierbar ist, toleriere ich die 1.6% Fehler.
Das ist immer noch viel genauer als die mechanischen Drehzahlmesser.
Gruss Martin
Hallo Martin
ich habe mir das Zündverteilermessgerät von Gustavo zur Brust genommen. Die Zeigerwelle war verharzt. Der Spiral war exzentrisch verbogen und irgendjemand hat da mal etwas ölhaltiges hineingespritzt. So hat es zusätzlich den Spiral auch noch verklebt und der konnte dann nicht korrekt "schnaufen".
Ich hoffe, dass dieses Einstellgerät zu Eurer Zufriedenheit wieder einige Jahre im Einsatz bleiben kann.
Noch ein paar Bildchen für die Gwundernasen
Gruss René
Teil 2
Das Teil sieht wieder wie neu aus 8)
Zitatirgendjemand hat da mal etwas ölhaltiges hineingespritzt
Da bin ich nicht ganz unschuldig :o
Als das Teil nach jahrelangem Dornröschenschlaf wieder etwas arbeiten sollte hat der Drehzahlmesser ganz willkürlich irgendetwas angezeigt.
Da habe ich das Teil geöffnet und ein wenig Dünnes Synthetisches Oel auf die Welle getropft.
Dannach hat die Anzeige wenigstens etwa +- 200 Umdrehungen genau angezeigt.
Wenn ich da schon gewusst hätte dass da ein Profi für solche Sachen in diesem Forum dabei ist hätte ich die Finger davon gelassen ;D
Gruss Martin
Sag mal Martin,
Kann es sein das wir jetzt die Dose ziehen müssen ????? :P :P :P :P :P
Hoffe nur das mit dem neuen Gerät der Olli nicht den besten Zündverteiler von allen hat..... ;D ;D ;D ;D das wâr ja ein Ding
@ Tunaps
Olli HAT den besten Verteiler!!! 8)
Bronze Büchsen, spielfrei, gängig, fluffig, und neue Druckdose! Zwar nicht vermessen von Martin, trotzdem ein sehr gutes Gefühl.
Hab die Zündung noch nicht mal richtig eingestellt, nur nach Gehör im Leerlauf - aber SO ein ruhiges Standgas und willige Gasannahme kenn ich von meinem Auto definitiv nicht!
An dieser Stelle noch mal ein RIESEN DANK an Martin, Tunaps und Gustavo für ihr Engagement zum Thema!!! :-*
Olli.
Zitat von: Ragnolli in 18 Februar, 2011, 08:14:03
Olli HAT den besten Verteiler!!! 8)
Bronze Büchsen, spielfrei, gängig, fluffig, und neue Druckdose! Zwar nicht vermessen von Martin, trotzdem ein sehr gutes Gefühl.
Hab die Zündung noch nicht mal richtig eingestellt, nur nach Gehör im Leerlauf - aber SO ein ruhiges Standgas und willige Gasannahme kenn ich von meinem Auto definitiv nicht!
An dieser Stelle noch mal ein RIESEN DANK an Martin, Tunaps und Gustavo für ihr Engagement zum Thema!!! :-*
Olli.
Aha, du kleine stinkige Ratte! Und wer hat dir dein verludertes Ding wieder zu geschickt? ;D
Zitat von: godsey in 18 Februar, 2011, 10:45:01
Aha, du kleine stinkige Ratte! Und wer hat dir dein verludertes Ding wieder zu geschickt? ;D
Man - endlich behandelt er mich mal mit der nötigen Wertschätzung, die ich auch verdiene!!! :-*
Okay, großer Godsey - auch Dir gebürt ein Dank für das Zusenden des Verteilers, nachdem ich den dudel-kacke-voll vergessen hab, Zurverfügungstellen der Location, und dafür, dass Du mich nicht bei dem Lotus Onkel verpfiffen hast :P :P
Olli.
BRÜLL :D!
Hallo
Zitat Olli : ...nachdem ich den dudel-kacke-voll-vergessen hab......
Vielleich war an dem morgen danach das Blut im "Kopp" noch nicht rein?? :P :P :P :-*
gruss arno
Dass ist total irre ich lach mich tot......
Besten Dnk Olli das du an mich gedacht hast, es freut mich :-* :-* :-* :-*
Dachte schon die Auszeichnung als "geile Sau" ;D ;D ;D war so eine eintagsfliege.... :-* :-* :-*
@ Tunaps
Ps Der Michael hat ja so n"en geplegten Wörterschatz, da bin ich noch sehr entfernt davon....
Back To Topic :D
Das Drehzahlmessgerät ist von René aus der Revision zurück und wieder eingebaut.
Das Teil läuft sensationell, die Drehzahl wird in beiden Drehrichtungen reproduzierbar und ohne sichtbare Hysterese angezeigt 8) 8)
Leider gibt es da noch einen Haken, das Gerät zeigt genau 20% zu wenig an :'(
Ist es möglich dass im laufe der letzten 35 Jahre die Kraft des Magneten so stark abgebaut wurde?
Gruss Martin
Salü Martin,
ich kann mir das nicht erklären.
Ich habe vorsichtshalber nur den Teil mit Glocke und Spiral im Ultraschall gereinigt. So bin ich sicher, dass am Magneten nichts verloren ging.
Wenn eigentlich ein Magnet seine Spannung nicht verlieren würde, hätte man ja ein Perpetuum Mobile erfunden.
Sind die 20% Fehler eigentlich linear falsch?
Gruss René
@tempusfugit
Die 20% fehlen im ganzen Drehzahlbereich.
Hast Du im inneren des Gerätes irgendetwas einstellbares gefunden?
Vor der Reinigung könnte auch das viele Oel die Glocke noch etwas mitgeschleppt haben.
Kurioserweise ist der Riemenantrieb nicht 1:1 übersetzt, vielleicht haben die franzosen die neuen Geräte mit verschiedenen Riemenscheiben abgeglichen :'(
Da ich den Drehzahlmesser bereits wieder zugebördelt habe, werde ich eine neue Riemenscheibe drehen um die Übersetzung anzupassen.
Gruss Martin
PS: Das Problem mit schwächer werdenden Magneten ist bei alten Motorrädern bekannt.
Da funktioniert die Zündung mit zunehmendem Alter immer schlechter.
Das könnte bei unseren Zündverteilern auch noch ein Problem werden.
Da ist im Impulsgeber auch ein Permanentmagnet verbaut.
Bei neuen Autos sind Induktive Sensoren eine alltägliche Ausfallursache.(Da ist auch ein Permanentmagnet verbaut)
Da müssen recht häufig OT und Nockenwellensensoren ersetzt werden.
Salü Martin,
im Innern des Bauteils gibts leider keine Verstellmöglichkeit.
Ich habe mich im Wikipedia noch ein bisschen schlau machen wollen, bin aber nicht fündig geworden. War wohl nichts mit fremden Federn schmücken a la zuGuttenberg.
Ich kann mir aber vorstellen, Deine Idee mit einem angepassten Pully könnte klappen, da ja der Fehler linear verläuft. Hast Du vielleicht beobachtet, ob der Antriebsriemen Schlupf hat?
Bin gespannt auf Deinen Versuch. ::) ::)
Gruss René
@ tempusfugit
ZitatIch habe mich im Wikipedia noch ein bisschen schlau machen wollen, bin aber nicht fündig geworden
Suche mal im Internet nach Wirbelstrom Tachometer 8)
Das Prinzip wurde 1902 von einem Otto Schulze zum Patent angemeldet und wird heute noch angewendet :o
Siehe http://www.rheintacho.de/produkte/mechanische_anzeiger.htm (http://www.rheintacho.de/produkte/mechanische_anzeiger.htm)
Gruss Martin
Salü Martin, bist Du sicher, dass das ein Zündungseinstellgerät ist. :-X :-X
Rein mechanisch gedacht, ist das für mich schon zum vornherein ein zu ungenaues Gerät, da der Magnet die Glocke immer verzögert dreht.
Oder braucht man dieses Gerät für tendenzielle Werte? Ausserdem hat die Spiralfeder anfänglich eine kleine Gegenwirkung und je mehr sie gespannt wird, desto ungenauer wird die Messung. Dieses Problem haben wir auch bei unseren Spiralfedern bei den Unruhen unserer Uhren.
Wir sprechen da von Isochronismus.
Ich habe eher das Gefühl, dass das ein Umdrehhungszähler ist ( im Sinne eines U/min-Abgleichgerät für Bordinstrumente).
Gruss René
Nachtrag:
Als Isochronismus (von griech.: isochron, gleich lange dauernd) bezeichnet man die Eigenschaft eines frei schwingenden Pendels, für eine Schwingung immer die gleiche Zeit zu benötigen, unabhängig davon, wie groß die Schwingungsweite ist. Diese Gesetzmäßigkeit wurde 1656 vom niederländischen Astronomen und Physiker Christiaan Huygens entdeckt und in seinem Pendelgesetz formuliert.
Darüber hinaus entdeckte Huygens, dass sich die Spiralfeder einer Unruh ebenso isochron verhält.[1] Er erkannte, dass sich Pendel und Unruh aufgrund dieser gleichförmigen Schwingungen ideal als Gangregler für Räderuhren eignen und ließ Ende 1656 von Salomon Coster die erste Uhr mit freiem Pendel anfertigen.
In der Praxis wird durch diverse Fehler der für Uhren angestrebte völlig isochrone Gang nur erreicht, wenn solche Fehler durch Kompensation ausgeglichen werden
Hallo René
Zitatbist Du sicher, dass das ein Zündungseinstellgerät ist
Natürlich ist das KEIN Zündungseinstellgerät, aber das Teil ist IM Zündverteilereinstellgerät verbaut und hat die Aufgabe die Drehzahl des Zündverteilers anzuzeigen.
Der Zweck der ganzen Einrichtung ist feststellen zu können bei welcher Drehzahl die Zündung wieviele Grad verstellt wird und bei welchem Unterdruck, mit der vieldiskutierten Unterdruckdose, die Zündung auch noch verstellt wird.
In der heutigen Zeit würde man den Zündverteiler wegschmeissen, wenn er nicht mehr richtig funktioniert, und einen neuen einbauen.
Leider sind die Zündverteiler für unsere Autos nicht mehr neu Lieferbar.
Vereinzelt werden noch gebrauchte angeboten, die sind aber in der Regel auch revisionsbedürftig.
Gruss Martin
PS: Beim Drehzahlmesser wird nur verdreht, nicht gependelt, da ist nur die Federrate für die Funktion wichtig.
Wir sprechen halt auch beim Spiral beim auf-und zugehen von "pendeln", grundsätzlich ob pendeln oder Spiralverdrehen spielt Magnetismus und Erdanziehung eine grosse Rolle in Bezug auch auf die eingebrachte Energieleistung.
Ich danke Dir für die Erklärung, denn nur durch Dialoge lernt man dazu. Ueberhaupt staune ich, was Ihr hier im Forum alles miterlebe mit Eurem Tüfteln und Erforschen. ;D ;D ;D
Grüüse Dich René
Im Oldtimer Markt 9/2011 ist ein kurzer "Testbericht" über dondinis Neuentwicklung.
Was der "Technik-Experte" bemängelt kann ich nicht nachvollziehen.
Mit den heutigen Sicherheitsvorschriften ist es unmöglich geworden ein Gerät für den Hobbyschrauber mit Hochspannungsmessung im Bereich bis 30'000 Volt anzubieten. Ich nehme an dass die Vorschriften in der EU ähnlich streng wie in der Schweiz sind.
Für einen "Technik-Experten" oder jemanden der von Zündanlagen etwas versteht ist es eine Kleinigkeit den fehlenden Hochspannungsteil, in eigener Verantwortung, nachträglich anzubauen.
Auch die bemängelte fehlende 220 Volt Versorgung sehe ich nicht als Problem sondern als Vorteil.
Wer keine geladene 12 Autobatterie verfügbar hat sollte auch keine Zündverteiler messen ;D
Die manuelle Unterdruckkammer hat sich auch bei den alten Geräten als praxistauglich erwiesen.
Eine elektrisch betriebene Vakuumpumpe wäre ein Luxusausbau der nur den Preis in die Höhe treibt.
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@ Tunaps
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Für den LED Umbau gibt es inzwischen Umbausätze 8)
http://elecancetres.com/materiel-d-atelier/47-banc-d-allumeur-souriau-1263-1264-kit-de-lampe-.html (http://elecancetres.com/materiel-d-atelier/47-banc-d-allumeur-souriau-1263-1264-kit-de-lampe-.html)
Mit dem Umbau auf LED sind die Geräte für Unterbrecherzündungen perfekt.
An der Schaltung für Induktivgeber bin ich noch dran, die Schaltung die ich als Interface für den LM2 gebraucht habe muss ich noch ein wenig anpassen damit der Nulldurchgang genauer erkannt wird.
Ich hoffe dass Gustavos Gerät in den nächsten Tagen damit aufgerüstet werden kann.
An "meinem" Prüfstand habe ich den Umbau auf LED mit Elektronik für Induktive Geber gemacht.
Bei ganz tiefen Drehzahlen leuchtet die LED messbar bevor die Zündung stattfindet.
Ab 500 Rpm am ZV bleibt die Differenz bei ungefähr 40uS stabil.
Mit der Zündlichtpistole entspricht diese Differenz etwa der Strichbreite auf der Gradskala. Das dürfte genau genug sein.
Bild 1: Signal Impulsgeber und LED Spannung
Bild 2: Wie Bild 1, mehrere Pulse
Bild 3: LED und Zündfunke
Bild 4: Leuchtbalken im Drehteller
Das sieht gut aus Martin!!! :o
Ich habe den Kabelsalat noch ein wenig aufgeräumt.
Falls jemand die übriggebliebenen, historisch korrekten, Teile brauchen kann soll er sich melden ;)
Servus Martin,
Was ist bloß aus der schweizer Präzision geworden? :o
Eigentlich hätte ich erwartet, dass Du die 40µs mit einem RC-Glied und einem Schmitt-Trigger kompensierst und dich nicht mit dieser 'Ungenauigkeit' zufrieden gibst. :)
Spaß beiseite. Ich denke der Umbau ist dir gut gelungen. Für eine genauere Zündung sollte man sowieso den Zündzeitpunkt am Schwungrad bestimmen (Umbau auf Alpine-Turbo Zündung mit OT-Sensor)
Gustvo hat jetzt auch ein Messgerät mit LED und Anschluss für Induktive Geber 8)
ZitatFür eine genauere Zündung sollte man sowieso den Zündzeitpunkt am Schwungrad bestimmen (Umbau auf Alpine-Turbo Zündung mit OT-Sensor)
Oder Magneti Marelli Microplex :o
Da kannst Du Deine Programmierkentnisse für den 68HC05 etwas auffrischen ;)
Genialle Sache Martin!!! :)
Danke schön !!
Zündverstellung bis 2.5 Bar Ladedruck messen, geht leider nicht mit dem SOURIAU 1264.
Das Schwungrad ist zu schwer und läuft nicht schön rund.
Da müssen halt andere Geräte missbraucht werden, dafür lassen sich die Sensoren viel einfacher montieren ;D
Dummerweise läuft die Spindel auch etwas zu langsam, die fehlenden Werte lassen sich aber aus dem Kennfeld herausrechnen.
Kann man sich das Ergebnis dieser "bastelei" zur Weihnachtsfeier anschauen? :o
Zitat von: r8220 in 26 November, 2017, 11:33:54
Kann man sich das Ergebnis dieser "bastelei" zur Weihnachtsfeier anschauen? :o
Ja, sowohl eingebaut, als auch als lose Teilesammlung. :-*