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Fahrverhalten A5T

Begonnen von Montedifalko, 08 Februar, 2016, 19:15:20

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Montedifalko

Hallo zusammen,
ich hätte da gern mal eine Frage......
Der Vorbesitzer meines A5T hat beim Tieferlegen ganze Arbeit geleistet.
Der Wagen fuhr wirklich Klasse, egal ob auf Landstraßen niederer Kategorie oder auch auf der Nordschleife! Kuppen und Bodenwellen bereiteten auch bei extremer Fahrweise keine Probleme.
Im letzten Sommer habe ich dann Semislicks in 185/60 von Yokohama montiert.
Die extreme Form und Breite zeigten, dass das Fahrzeug vorne viel zu tief war. Schleifen am Kotflügel war angesagt.
So nun kommt's:
Ich habe das Auto vorn höher gelegt, nicht sehr viel, aber immerhin!
Seitdem schlingert das Auto beim Ein- und Ausfedern in der Längstachse.
Ich meine, dass sich die Bewegungungen entgegengesetzt verhalten, beim Einfedern umgekehrt zum Ausfedern.
Mir geistern hierbei Dinge wie Radlastwaage und Lenkungshöhe durch den Kopf. Bei letzterem bin ich ehrlich gesagt fachlich überfordert.
Unser geschätztes Forumsmitglied mit beruflicher Bindung zu Fahrwerksentwicklungen meint, ich solle mal die Spur vermessen lassen.
Hat jemand hier einen Rat für mich!

Vielen Dank schon mal und liebe Grüße aus HH
Zweiter Sieger TF12
Zweiter Sieger TF15
Zweiter Sieger TF16
manno.......

numsiat


    Hallo , Gerd
  Zusätzlich zur Spur würd ich auch
   noch den Sturz  messen lassen ,
danach dann die Querlenkerlager
und die Stoßdämpfer mal prüfen....
  sind  ja wahrscheinlich auch
    nicht mehr so neu , oder ?
       Gruß

Alpine Gr. 2

Hallo Gerd,

wenn Du nach dem höher legen die Spur nicht hast einstellen lassen, solltest Du das auf jeden Fall erstmal machen lassen.
Das hat schon gewaltigen Einfluß auf das Fahrverhalten, mir hat mal einer bei der Achsvermessung die falschen Werte eingestellt   ... das Ding war fast unfahrbar plötzlich :(

Wie steht der Wagen denn jetzt ? Vorne höher als hinten ?

Die Lenkungshöhe ändert sich ja eigentlich nicht durch höher oder tiefer legen ....

Gruß Ralf.

lecar5

Servus,
die Befestigungsmuttern der Achsen der Querlenker lösen und bei (normal) belastetem Fahrzeug wieder festziehen, damit die die Gummilager ohne Spannung sind.
Spur einstellen ist ganz wichtig.
Und auch die Lenkungshöhe spielt eine wichtige Rolle, das Thema wurde an anderer Stelle schon ausgiebig diskutiert.

Stay tuned, LeCar5
einmal TurboFever, immer TurboFever!

MacTwingo

Moin Gerd,

ich fürchte viel fachliches kann ich leider nicht beisteuern. Ich würde aber zusätzlich auch die Hinterachse kontrollieren. Ich habe alles nach Vorgabe aus dem Coupe Handbuch eingestellt. Jetzt nach Montage der aufgearbeiteten Hinterachse und mit dem neuen Coupe Fahrwerk ist das schon echt genial...

Gruß Jan

PS Hast Du das Coupe Handbuch?
Wer später bremst, bleibt länger schnell...

Oli W.

Hallo Gerd,
ich möchte meinen Senf auch noch ganz gerne dazugeben.

1. würde ich mal alle Gummilager anschauen, vor allem die der hinteren Schwingen. Durch die griffigeren Reifen könntest du den alten Gummilagern den Rest gegeben haben.

2. Lenkungshöhe/ Vorspurkurve: Mit einer Höhenänderung des Fahrwerks muss auch die Vorspurkurve, durch einstellen der Lenkungshöhe, angepasst werden.
Die richtige Lenkungshöhe hast du gefunden, bei der geringsten Spurveränderung von positivem und negativem Federweg.
Am besten geht das mit entspannten Drehstäben und zwei Wagenhebern.

3. Radlast: Wenn du beim einstellen der Höhe nicht genau gearbeitet hast, kann das Auto durch den Stabi zwar fast gerade stehen, die Radlasten können aber stark unterschiedleich sein. Wie bei einem wackelnden Stuhl werden zwei diagonal von einander stehende Räder die Dominanz der Richtung vorgeben und bei Kurvenfahrt (Lastwechsel) evtl. die Dominanz an das nun stärker belastete Aussenrad abgeben. Dadurch kann sich ein schlingerndes Gefühl ergeben.

3. Sturz: Bei underschiedlichen Sturzwerten zieht das Auto in eine Richtung
Ähnlich wie bei einem liegenden Plastik- Kaffeebecher wird bei negativem Sturz der Innendurchmesser des Reifens kleiner als aussen. Daduch will der Reifen eine Kurve fahren. Deshalb muss bei geändertem Sturz (z.B durch Tieferlegen) die Spur dem Sturz angepasst werden ( 5% Regel).

4. Spur: Muss nach dem Höher/ Tieferlegen eingestellt werden, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das dein Problem ist. Die Lenkachse richtet sich bei Spurfehlern immer mittig aus. Je grösser die Vor-/Nachspur ist, desto besser ist der Geradeauslauf. Einen Spurfehler erkennt man meistens an einem schief stehenden Lenkrad und einseitig abgefahrenen Reifen mit Sägezahnbildung an den Profilblockkanten. Bei Rennreifen und Semislicks bildet sich gerne eine Gummiwurst an der Innenkante des Reifens bei zu viel Vorspur und an der Aussenkante bei zu viel Nachspur.

R5T2

Ich habe noch kleine Ergänzungen zu Olis Tipps

Radlast:
Wenn bei Fahrzeugen ohne ABS bei Vollbremsungen regelmässig das gleiche Rad als erstes blockiert, kann eine ungleiche Radlast die Ursache sein.

Spureinstellung:
Wenn beim Messen irgendwelche Ungereimtheiten auftauchen kann auch eine falsch eingestellte Mittelstellung der Zahnstange die Ursache sein. Bevor die Spur eingestellt wird sollte sichergestellt sein dass die Zahnstange auf beiden Seiten gleich viel aus dem Gehäuse vorsteht. Dann sollten nach der Einstellung beide Spurstangen die gleiche Länge haben. Unter Umständen muss dannach die Lenkradposition korrigiert werden.

Montedifalko

Danke für die Antworten!
Ich bin da nochmals in mich gegangen und habe meine Bastelei überdacht.
Ich habe versucht auf beiden Seiten die gleiche Anzahl von Zähnen zu verstellen. Leider habe ich irgendwann einmal den Überblick verloren. Anschließend habe versucht den Abstand der Bohrungen  von der Verankerungsbuchse und der Aufnahme am Fahrzeug auf beiden Seiten gleich hinzubekommen. Ob ich da zu 100% gleich bin kann ich nicht sagen. Wie macht sich da ein Millimeter bemerkbar?
Ist mein Weg da überhaupt der Richtige?
Muss da vielleicht direkt der Abstand von einem Karosseriepunkt zum Boden gemessen werden?

Zu Ralf: Das Fahrzeug ist vorne tiefer als hinten. Ich habe es ca. 25mm höher gelegt.

Zu Jan: Ich habe das Coupe Handbuch nicht. Wäre da recht dankbar für Informationen.......ich weiß auch wo es leckeren Butterkuchen gibt  :P

Zu Martin: Das mit der Lenkung finde ich sehr interessant. Wenn es da einen Fehler geben sollte, hätte das Auto vor meiner Schrauberei doch sicher nicht so ein problemloses Verhalten gehabt. Auf jeden Fall werde ich das mal kontrollieren.

Ich werde berichten!
Nochmals danke und viele Grüße
Zweiter Sieger TF12
Zweiter Sieger TF15
Zweiter Sieger TF16
manno.......

R5T2

Die Mittelstellung der Lenkung einzustellen ist normalerweise nur notwendig wenn alle anderen Einstellungen nicht ausreichen oder grössere Reparaturen ausgeführt wurden.
Wenn beim damaligen tieferlegen die Gummibüchsen der Querlenker nicht in die neue "Ruheposition" gebracht wurden, sind die Dinger inzwischen ausgeleiert.
Sind beim A5T beim unteren Querlenker auch Exzenter verbaut die sich aus versehen bei der einstellerei verdreht haben?

ZitatAnschließend habe versucht den Abstand der Bohrungen  von der Verankerungsbuchse und der Aufnahme am Fahrzeug auf beiden Seiten gleich hinzubekommen
Wenn beide Querlenker entlastet in der gleichen Position stehen, ist diese Methode meistens ausreichend.
Mit Originalen Stossdämpfern ist der Lochabstand zwischen Aufnahme und Verankerungsbuchse 40mm.
(Im M.R.193 wird das Teil das auf den Torsionsstab aufgesteckt wird Verankerungsbuchse genannt ???)

godsey

Zitat von: R5T2 in 14 Februar, 2016, 09:15:11
die neue "Ruheposition" gebracht wurden, sind die Dinger inzwischen ausgeleiert.
Sind beim A5T beim unteren Querlenker auch Exzenter verbaut die sich aus versehen bei der einstellerei verdreht haben?
Die gibts beim AT nicht.
ZUR FAHRT INS FRÜHJAHR OHN' VERDRUSS, MACHT "ALLES KLAR" SERVISSIMUS