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Zündverteiler

Begonnen von R5T2, 11 Januar, 2011, 19:53:59

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Ragnolli

Ich steh eh mehr auf Bounty oder Nuts!!!  :D Scheisse, jetzt hab ich Hunger!

Aber das ist ja schon mal prima, dass das tatsächlich 2 verschiedene Federn sind. Ich hatte bisher geglaubt, eine meiner Federn wäre einfach völlig ausgeleiert!!! Dann werde ich mal nachmessen, wie lang die Dinger bei meinem Verteiler sind. Dann kann ich ja Hoffnung haben, dass ich nicht zwingend neue Federn benötige.

Steifigkeit Feder klein: 1,86 N/mm
Steifigkeit Feder groß: 2,13 N/mm

Bei unterschiedlichen Federn, aber gleichen Gewichten sollte eine nichtlineare Fliehkraftkurve rauskommen, oder was war der Grund?

Olli.
Lieber spektakulär letzter als übermotiviert ZWEITER!!!
Lieber "Eddie the Eagle" als "Tonya Harding" !!!

tunaps

Hi Olli

Wären die Federn die selben und zu schwach könnte es passieren das die den Behälter zerschlagen ........ :P :P :P :P :-*

Tschussssssssssss

@Tunaps

dondini

-
#32
-

R5T2

Zitathast Du schonmal den kompletten Verteiler fliehkraftmässig durchgerechnet
Das habe ich bisher erfolgreich verdrängt.

Die Federkräfte sind mit Hausmitteln gemessen und nur als Anhaltspunkt zu gebrauchen.
Achtung: Die gemessenen Federn gehören zu den langen Fliehgewichten.
Die Messung der gängigen Federn zu den kurzen Gewichten folgt irgendwann in den nächsten Tagen.

Gruss Martin

R5T2

#34
Hier noch die Federn der "alten" Zündverteiler
die waren im Verteiler 525355B E4 / R309 D59 eingebaut (Turbo2 1985, Modelljahr F)


Weiche Feder 28.5 mm = 0.0 N
Weiche Feder 31.0 mm = 0.96 N
Weiche Feder 33.5 mm = 1.94 N

Harte Feder 27.0 mm = 0.0 N
Harte Feder 29.5 mm = 7.1 N
Harte Feder 32.0 mm = 14.5 N

Bild 1 Federn
Bild 2 dazugehörende Fliehgewichte

R5T2

Jetzt habe ich noch was für Ragnolli zum grübeln ;D ;D
Die Messresultate haben leider keine glatten Linien gebracht.
Die mechanische Zündverstellung ist nicht so reproduzierbar wie man das von digitalen Systemen kennt.
Die Lagerung der Gewichte hat Reibung und scheinbar schwingen die Federn noch etwas.

R5T2

#36
@ ragnolli
Zitathast Du schonmal den kompletten Verteiler fliehkraftmässig durchgerechnet
Rechnen ..... kannst Du vergessen. Der Aufwand dazu geht ins unendliche. . . .
Wenn ich mir da ansehe was da die kleine Feder bei 6000Rpm(Motor) für Yogaübungen macht,
da wirkt nicht nur die Federkraft sondern auch noch die Fliehkraft auf die Feder :o

PS: Die Aufnahme ist eigentlich für die verwendete Ausrüstung Sensationell gelungen.
OT Geber aus R21 am R5Turbo Zündmodul, Zündlicht-Stroboskoplampe und Handy-Kamera.

Ragnolli

Martin - Du bist und bleibst ein Genius! ! ! ! !  :o

was hältst Du hiervon?:

Max. Federhub: ca. 7 mm => 22,7°
Leerhub Feder: ca. 1,5 mm => 5°
Unterschiedliche Länge Feder stark/schwach: 1,5 mm => 5°

Der Leerhub ist eine Hysterese bei Hoch- bzw. beim Runterdrehen von 5° - oder? Da wird bei der Rotation die Trägeit der Masse genutzt. Bedeutet allerdings auch, dass im Teillastbetrieb schnell mal die Vorzündung sich um 5° ändern kann..... :(

Dreht der Verteiler links herum? Dann wäre beim Gaswegnehmen 5° weniger Vorzündung, als beim Hochdrehen.  ::)

Es gibt mehrere Veränderungen in deiner gemessenen Kennlinie nach 5 und nach 10° - das könnte doch passen. Irgendwann greifen natürlich die Verformungen der Federn und die Reibungen in der Führungskontur der Fliehgewichte.

Olli.
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R5T2

@Ragnolli
Der nominelle Federhub, ohne Durchbiegung, ist nur 5 mm.
Die kleine Feder ist nicht vorgespannt und hat etwa 2mm Spiel.
Die grössere Feder liegt spielfrei in den Bolzen ist aber nicht vorgespannt.
Die Feineinstellung wurde mit verbiegen am Rotor gemacht.
Der untere Bolzen ist an einem Stück Blech mit Kerbe eingenietet.
Die Kerbe wirkt als Sollbiegestelle beim feineinstellen.

Mechanisch wird die Zündung 30° (Motor) verstellt, 8 bis 10° davon werden von der Elektrik/Elektronik wieder zunichte gemacht.
Siehe Diagramm Linie ohne Federn.
Die kleine Feder allein hat nur bis ca 2200 Rpm genügend Kraft beide Fliehgewichte zu halten.
Im Zusammenspiel mit der grossen Feder ist die Wirkung aber über den ganzen Drehzahlbereich.
Das zusammenwirken der beiden unterschiedlichen Federn macht die ganze Angelegenheit etwas kompliziert.

Damit ich beim Experimentieren nicht zuviel biegen muss habe ich mir verschieden lange Federchen gebastelt.
Die Wirkung der Federn ist reproduzierbar aber, für mich, nicht berechenbar.
Einbauen, messen, aufzeichnen und wieder ausbauen.
Nächste Feder einbauen, messen, aufzeichnen . . . . .
Der Aufwand ist allerdings nicht für den Original Zündverteiler . . . . . . ?

Der Zündverteiler dreht im Uhrzeigersinn (von oben gesehen)

Gruss Martin

Ragnolli

Kerbe, Sollbiegestelle  :o tatsächlich!  :o

Das Zusammenwirken beider Federn ist meiner Meinung nach nur eine Addition. Weil mechanisch beide Fliehgewichte nicht unabhängig arbeiten können!

Und mein Federhub ist definitiv 7 mm. Bolzenabstände 25 mm im Ausgangszustand bzw. 32 mm bis zur Anlage der Fliehgewichte. => 22,7°.

Viel Spass noch beim Federchen biegen und messen.

Olli.
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